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Erschienen in OsthessenZeitung | OsthessenNews sowie Fuldaer Zeitung "Schlaufuchs Nachrichtren" -  siehe unten Bericht

 

Fulda (oz/sm) – „DeutschSommer-Ferien, die schlau machen!“, ist ein Modellprojekt der Stiftung Polytechnische Gesellschaft in Frankfurt am Main. Seit 2006 findet es jährlich in den ersten drei Wochen der hessischen Sommerferien statt. Das Hessische Kultusministerium, die Hessische Lehrkräfteakademie und unter anderem das Staatliche Schulamt Fulda führen „DeutschSommer“ durch.

Fotos: Winfried Möller, Rasdorf

 
 
 

Zum zweiten Mal beteiligt sich in diesem Jahr als Träger der Bildungspartner Grümel. Das Land Hessen trägt die Kosten. Ziel ist das sprachliche Verständnis von Kindern mit und ohne Migrationshintergrund zu verbessern. Unter der Koordination von Julia Druschel, freiberufliche Sozialpädagogin nehmen 27 Kinder der dritten Klassen aus der Bonifatiusschule, Cuno-Raabe-Schule, Dalbergschule, Marquardschule und Sturmiusschule teil. Sie wird unterstützt von den Deutschlehreinnen Tamara Bednarek und Lydia Sprenger, den Theaterpädagoginnen Birgit Reibel und Caroline Ziegert sowie den Sozialpädagoginnen Silvia Aland, Anna Ulbricht und der Praktikantin Mailien Bednarek.

Im Mittelpunkt steht das Buch „Ronja Räubertochter“ von Astrid Lindgren. Das Buch wird mit den Kindern nicht nur gemeinsam gelesen, sondern spielerische und kreative Anteile unterstützen den Lerneffekt. So steht Deutschunterricht ebenso wie Lesezeit, Theater und Bastelworkshops auf dem Plan. Es werden beispielsweise Szenen aus dem Buch nachgespielt, die dazugehörigen Kostüme gebastelt oder Stabpuppen hergestellt. Wortbedeutung wird mit Hilfe von Theaterspiel nahe gebracht. Auch ein Zeitungsworkshop in Kooperation mit dem Kinderteil der Fuldaer Zeitung unter Anleitung von Lisa Krause, Redakteurin der Fuldaer Zeitung steht auf dem Programm. Die Kinder werden selbst einen Artikel für  den Schlaufuchs schreiben und eine Zeitung erstellen. An einem Tag findet ein Ausflug in die Rhön statt. In diesem Jahr war die Ebersburg das Ziel. Dort wurde in den Teams Wilddruden, Rumpelwichtel und Graugnome versucht so viele Punkte wie möglich zu sammeln. Während es beim Löffellauf, Sackhüpfen und Dosenwerfen auf Geschicklichkeit, Geschwindigkeit und Treffsicherheit ankam, war beim vierten Spiel Sprache gefordert. Es galt einzelnen gezeigten Hauptwörtern den jeweiligen Artikel „der, die oder das“ zuzuordnen. Immer wieder gebe es Zweifel, welcher Artikel nun der Richtige sei, so Bednarek. Nicht jede Gruppe sei absolut treffsicher gewesen. „DeutschSommer“ sei geeignet auf dem Können der Kinder aufzubauen und die Sprachkompetenz zu verbessern, sagt Druschel. So werde die Möglichkeit geschaffen in der vierten Grundschulklasse gute Leistungen zu erbringen. Diese schaffe die Voraussetzungen zum Besuch weiterführender Schulen. Mit wieviel Ehrgeiz die Kinder bei der Sache sind zeigte sich beim Spielergebnis auf der Ebersburg. Nur eine äußerst geringe Punktzahl trennte die Platzierung.

 

 

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